Spielzeug

Was ist das Problem?

Die meisten Spielzeuge, die wir heute in Österreich kaufen, sind in China produziert worden. Durch die Auslagerung der Produktion in Billinglohnländer können die multinationalen Unternehmen extrem niedrige Löhne und Produktionskosten durchsetzen. Um die kurzen Lieferfristen und die extrem niedrigen Preise der internationalen Spielzeugfirmen einzuhalten, wird die Verletzung der Menschen- und Arbeitsrechte in vielen chinesischen Fabriken quasi als „normal“ hingenommen. Gearbeitet wird bis zu 16 Stunden am Tag, jeden Tag! Die gezahlten Löhne reichen kaum für das Nötigste und es werden veraltete, schlecht gewartete Maschinen und giftige Werkstoffe eingesetzt, und nur selten adäquate Sicherheitskleidung ausgehändigt.

Aktiv werden!

Die Kampagne „Spielsachen fair machen!“ wurde 2009 von Südwind gemeinsam mit vier weiteren europäischen Organisationen ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, KonsumentInnen, Medien und PolitikerInnen über die Situation der ArbeiterInnen in den Spielzeugfabriken zu informieren und mit Spielzeugproduzenten und -händlern, Nichtregierungsorganisationen und Betroffenen einen Dialog zu starten, um die Arbeitsbedingungen der FabriksarbeiterInnen zu verbessern und menschenwürdig zu machen.

Unterstützen Sie die Kampagne!

 

© Bianca Pospischek
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