Arbeitskleidung, Uniformen, Werbeshirts

Was ist das Problem?

Kleidung, die wir in Europa kaufen, wird zum Großteil in Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa produziert. Die Auslagerung der Fabriken in Billiglohnländern ermöglicht den Unternehmen extrem niedrige Herstellungs- und Lohnkosten. Aufgrund der, auch für lokale Verhältnisse, extrem niedrigen Löhne ist es den ArbeiterInnen trotz Überstunden nicht möglich, ihre Familien ausreichend zu versorgen! Sozialleistungen wie z.B. Krankenurlaub oder Mutterschutz existieren kaum und die Gründung von Gewerkschaften wird allzu oft durch Entlassungsdrohungen im Keim erstickt. Neben der ständigen Beschäftigungs- und Lohnunsicherheit müssen die ArbeiterInnen oft mit Gesundheitsproblemen kämpfen, die durch die schlechten Arbeitsbedingungen verursacht werden. Zusätzlich sind ArbeiterInnen häufig körperlichem Missbrauch, Diskriminierung und psychischem Druck durch Vorgesetzte ausgeliefert.

Aktiv werden

Die Clean Clothes Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie zu verbessern. Dabei sind die Arbeitsschwerpunkte der Clean Clothes Kampagne:

  • KonsumentInnen über die Arbeitsbedingungen informieren
  • Ausübung von Druck auf Markenfirmen, damit diese die Produktionsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben verbessern
  • Unterstützung der ArbeiterInnen durch konkrete Aktionen (z.B. Protestbriefe an Unternehmen und Regierungen)
  • Ausschöpfen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Unterstützen Sie die Kampagne!

© Südwind
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